Goldene Hochzeit

Am Sonntag, den 31. August 2014, bekamen unsere Geschwister Marion und Herbert Blödorn den Segen zu Ihrer Goldenen Hochzeit.

Der Gottesdienst mit dem Gemeindevorsteher Tilo Domann begann mit dem Eingangslied „Harre meine Seele“ (Gesangbuch 190), als Textwort diente Lukas 18, 7+8:

„Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er’s bei ihnen lange hinziehen? Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze.“

Unser Vorsteher erläuterte, dass es Beharrlichkeit erfordert, um 50 Jahre den Lebensweg gemeinsam zu gehen – eine Beharrlichkeit, die auch bei der Witwe im Textwort zum Erfolg führte. Wir dürfen uns nicht grämen, wenn manche Dinge im Leben anders kommen als erwartet. Denn in schwierigen Situationen wachsen wir und lernen. Auch das Jubelpaar hat einiges gelernt in 50 Jahren. Durch Beharrlichkeit zueinander und in der Liebe zu Gott haben die beiden heute die wunderbare Zusage, dass Gott sich Ihnen auch weiterhin zuwenden wird.

Evangelist Carstensen wies im Mitdienen darauf hin, dass Beharrlichkeit auch im Gebet nötig ist. Ein regelmäßiges Gebet ist kein Ritual an sich – es bewahrt uns in der Beziehung zu Gott, es festigt und bewahrt unseren Glauben.

Nach dem Abendmahl und dem vorgetragenen Chorlied „Herr, vor dem Gnadenthron“ empfing das Jubelpaar den Segen zur Goldenen Hochzeit. Als besonderes Wort bekamen sie den Bibelvers 1. Thessalonicher 5,16:

„Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gotte in Christus Jesus an euch.“

Mit dieser Aufforderung zur Beharrlichkeit schloss sich der Bogen zum Textwort.